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AImori

Fallbeispiele aus dem Arbeitsalltag

So sieht es aus, wenn vertrauliche Daten fast in einem KI-Chat landen – und was AImori dann tut. Geprüft wird lokal im Browser, kein Text verlässt dabei Ihr Gerät.

Alle Fallbeispiele sind frei erfunden. Sie zeigen typische Situationen, keine echten Firmen, Personen oder Vorfälle. Es gibt keine Kundenstimmen auf dieser Seite.

Beispiel 1: Treuhandbüro mit Lohnliste

Situation (Beispiel): Eine Sachbearbeiterin fügt eine Lohnliste aus der Tabellenkalkulation in einen KI-Chat ein, um die Abrechnung prüfen zu lassen.

Was AImori erkennt: AHV-Nummern und IBAN, die Liste selbst als Tabelle mit Personendaten und – über «Eigene Begriffe» – Mandanten-Kürzel, die die IT festgelegt hat.

Ergebnis: «Einfügen angehalten». Mit Geschwärzt einfügen stehen statt der Nummern nur Kategorien wie [Finanzdaten] im Feld; die KI kann die Struktur der Liste trotzdem prüfen.

Beispiel 2: Arztpraxis mit Patientendaten

Situation (Beispiel): Eine Praxisassistentin lässt einen Brief an eine Krankenkasse sprachlich verbessern. Im Entwurf stehen Name, Geburtsdatum, Versichertenkarten-Nummer und Diagnose der Patientin.

Was AImori erkennt: Versichertenkarten-Nummer und Geburtsdatum, per lokalem KI-Modell auch den Namen und die Gesundheitsangabe zur Person.

Ergebnis: «Senden angehalten». Mit Platzhalter wird der Name etwa zu [PERSON_1]; die Antwort der KI zeigt AImori in einer eigenen Ansicht mit den echten Werten.

Grenze: Frei umschriebene Befunde ohne erkennbares Muster können durchrutschen. Gesundheitsdaten gehören grundsätzlich nicht in einen öffentlichen KI-Chat.

Beispiel 3: Entwickler mit API-Schlüssel

Situation (Beispiel): Ein Entwickler kopiert eine Konfigurationsdatei samt Fehlermeldung in einen KI-Chat. Darin stehen ein API-Schlüssel und eine Datenbank-Verbindung mit Passwort.

Was AImori erkennt: API-Schlüssel und Tokens vieler Anbieter, Verbindungszeichenfolgen mit Passwort und private Schlüssel.

Ergebnis: «Einfügen angehalten». Er fügt die Datei geschwärzt ein und bekommt trotzdem Hilfe. Wurde ein Schlüssel schon gesendet, hilft nur: beim Anbieter sperren und neu erstellen.

Beispiel 4: HR mit Lebenslauf

Situation (Beispiel): Eine HR-Fachfrau kopiert einen Lebenslauf in den KI-Chat, um eine Zusammenfassung erstellen zu lassen.

Was AImori erkennt: Name, Adresse, E-Mail, Telefonnummer und Geburtsdatum der Bewerberin, je nach Länderpaket auch die Sozialversicherungsnummer.

Ergebnis: Sie fügt den Text geschwärzt ein; die KI fasst Ausbildung und Erfahrung zusammen.

Grenze: Lädt sie das PDF selbst hoch, prüft AImori die Datei nicht und meldet «Dateien werden nicht geprüft – teilen Sie nur Unbedenkliches». Ihre Firma kann Datei-Uploads per Richtlinie sperren.

Beispiel 5: Kundendienst mit Rückerstattung

Situation (Beispiel): Ein Mitarbeiter im Kundendienst tippt die Nachricht einer Kundin samt IBAN für die Rückerstattung ab, um eine Antwort formulieren zu lassen.

Was AImori erkennt: schon beim Tippen die IBAN, dazu E-Mail-Adresse und Telefonnummer.

Ergebnis: Er schwärzt mit einem Klick. Hat die IT für IBAN «Blockieren» festgelegt, lässt sich der Text erst nach dem Ändern senden.

Was diese Beispiele zeigen – und was nicht

  • AImori erkennt Daten mit festem Format und Prüfziffer, per lokalem KI-Modell auch Namen, Firmen, Adressen und Gesundheitsangaben. Die ganze Liste: Was wird erkannt.
  • Frei umschriebene Inhalte ohne Muster und Dateien wie PDF oder Word prüft AImori nicht. Für Kunden- und Projektnamen gibt es Eigene Begriffe.
  • AImori ist eine Hilfe gegen Versehen, keine Garantie gegen jedes Datenleck und kein Ersatz für Regeln im Team: kostenlose Vorlage KI-Richtlinie.

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